Auswirkungen von trockener Luft

Erfahren Sie hier, welche Auswirkungen die Luftfeuchtigkeit auf unser Wohlbefinden und auf unser Immunsystem hat. Für genauere Informationen empfehlen wir Ihnen die Webseite unseres geschätzten Partners - Condair - aufzusuchen (www.humilife.de)

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Ansteckungsgefahr

Wasser-Aerosole sind kleinste schwebefähige Partikel, die Keime und Mikroorganismen
enthalten. Sie gelangen über die Atemwege beim Niesen oder Husten in die Luft und
können Krankheitserreger, wie etwa Grippeviren, an andere Personen übertragen.
 
Für die Überlebensfähigkeit der Keime und das Schwebeverhalten kleinster Aerosolpartikel
spielt die Raumluftfeuchte eine entscheidende Rolle. Aber woran liegt das genau?
 

Keime lieben trockene Luft

Trockene Raumluft mit einem relativen Feuchteanteil von unter 40% lässt winzige Tröpfchen,
die mit Grippe- oder Erkältungsviren belastet sind, eintrocknen.
Dadurch werden Krankheitserreger konserviert und bleiben sehr lange infektiös.
 

Feuchte Luft tötet Viren ab

Im optimalen Bereich von 40 bis 60% relativer Luftfeuchte schrumpfen Aerosole
nur so weit ein, dass sich die Salzkonzentration im Aerosolkern soweit erhöht,
dass die darin enthaltenen Keime und Mikroorganismen abgetötet werden.
 
Das zeigt auch das nachfolgende  Belastungsdiagramm nach Scofield/Sterling.
Im Bereich zwischen 40 und 60% ist die Belastung durch Viren, Keime, Pilze oder Bakterien am
geringsten. Das Risiko sich mit Grippe- und Erkältungsviren anzustecken ist hier minimal.

Kontaktlinsen

Kontaktlinsen haben selbst einen bestimmten Wassergehalt. Dieser liegt bei den meisten Linsen zwischen 30 und 80 Prozent. Zu trockene Luft entzieht der Kontaktlinse Feuchtigkeit. Um diesen Feuchtigkeitsverlust wiederum auszugleichen, wird der Hornhaut Wasser entzogen, wodurch das Auge zunehmend gereizt wird.
 
Bei ausreichend feuchter Luft wird der Kontaktlinse weniger Feuchtigkeit entzogen und das Auge weniger strapaziert.

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Das Auge reagiert sensibel auf zu trockene Raumluft.

Ein optimaler, intakter Tränenfilm hat die Aufgabe, die Augenoberfläche vor
Einwirkungen aus der Umwelt zu schützen. In der Luft vorhandene Partikel können zu erheblichen Reizungen und Infektionen der Bindehaut führen.
 
Bei zu trockener Raumluft kommt es zu einer verstärkten Verdunstung der
Tränenflüssigkeit. Ist die Luftfeuchte länger andauernd zu gering, kann der Tränenfilm ausdünnen oder sogar reißen. Eine zunehmende Reizung, Augenbrennen, Entzündungen bis hin zu ernsthaften Augenschäden sind die Folge.

Die moderne Arbeitsweise belastet auch das Auge.

Intensive Bildschirmarbeit im Büro ist Schwerstarbeit für die Augen: Geschwollene Augenlider, Rötungen, Fremdkörpergefühl, Brennen und hohe Lichtempfindlichkeit sind häufig die Folge. Eine der Ursachen dafür ist eine zu geringe Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit. Augenärzte warnen davor, das sogenannte „Trockene Auge“ als harmlose Befindlichkeitsstörung zu unterschätzen: Es ist vielmehr ein komplexes Krankheitsgebiet, das zu ernsthaften Augenschäden führen kann.
 
Stundenlanges Starren auf den Bildschirm bewirkt zudem eine Reduzierung
des Lidschlags. Der Tränenfilm wird nicht häufig genug aufgefrischt.

Hustenreiz und Heiserkeit

Ein erwachsener Mensch atmet durchschnittlich 12 mal in der Minute ein und aus. Unsere Atemwege sind mit Schleimhäuten ausgestattet, die die Luft vor dem Eindringen in die Lunge filtern und erwärmen. Wenn die Luft aber sehr trocken ist, geben unsere Schleimhäute Feuchtigkeit an sie ab, damit sie angefeuchtet in die Lunge einströmen kann.
 
Die Feuchtigkeit entweicht aber auch beim Ausatmen aus unserem Körper. Es ist dann also auch immer weniger Feuchtigkeit in unserem Schleimhäuten vorhanden, wodurch Hustenreiz entsteht und wir heiser werden können.

Immunabwehr der Atemwegsschleimhäute

Unsere Immunabwehr ist ein wahres Wunderwerk. Sie schützt einen gesunden Körper auf natürliche Weise vor dem Eindringen von Viren, Bakterien oder anderen unerwünschten Partikeln oder Keimen.
 
Bei feuchter Luft sorgen unsere Schleimhäute dafür, dass mit der Atemluft aufgenommene Verunreinigungen und Krankheitserreger mit Schleim vermengt und dann abtransportiert werden, ehe eine Ansteckung erfolgt.

Feuchte Schleimhaut

Flimmerhärchen, Gel- und Sol-Schicht binden Keime und führen Sie durch wellenartige Bewegungen in Richtung Rachen, wo sie abgeschluckt und dadurch unschädlich gemacht werden.

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Trockene Schleimhaut

Funktion der Schleimhaut ist nicht mehr gegeben, da sowohl Gel- als auch Sol-Schicht ausgetrocknet und starr sind. Ein Binden der Keime ist nicht mehr möglich. Diese gelangen nun barrierefrei in die Atemwege.

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Gesunde, feuchte Haut

Haut schützt vor Kälte, Hitze oder Strahlung und hält mit einem leicht sauren pH-Wert von 5,7 Keime und Mikroorganismen fern. Die Haut ist außerdem unser größtes Sinnesorgan, unterstützt die Atmung und kühlt den Körper durch Schweiß.
 
Alles in allem ist die Haut multifunktionsfähig, bindet Wasser und Fettstoffe und bildet eine Barriere nach außen. Wenn die Umgebungsbedingungen stimmen bleibt sie dabei elastisch.

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Trockene Haut

Wenn die Haut, Feuchtigkeit und Fette verliert, bröckelt die natürliche Barriere. Eine trockene Raumluft kann diesen Vorgang begünstigen, wenn der Körper selbst nicht mehr für genügend Ausgleich von innen sorgen kann. Gerade bei kranken oder älteren Menschen kann dies der Fall sein. Ebenso bei Säuglingen, da deren Haut noch nicht vollends ausgebildet ist.
 
Dann wird die Hornschicht zunehmend durchlässiger und verliert immer mehr ihre Schutzfunktion. Gleichzeitig können schädliche Substanzen leichter eindringen, was zu Hautirritationen und Entzündungsreaktionen führt.

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Geringes Infektionsrisiko

Liegt die relative Luftfeuchtigkeit in einem Bereich von 40 bis 60 Prozent, steigt mit sinkendem Wasseranteil die Konzentration an Salzen und Eiweißen bis auf das 13-fache an. Da eine Restfeuchte in den Tröpfchen verbleibt, können die hoch konzentrierten Salze die Viren innerhalb weniger Minuten inaktivieren.

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Hohes Infektionsrisiko

Während der Heizperiode sinkt die relative Luftfeuchtigkeit durchweg unter 40 Prozent. Dadurch wird den Aerosolen alles Wasser entzogen, und sie vertrocknen vollständig. Aus den Tröpfchen werden trockene Schwebepartikel, in denen die Viren in konservierter Form infektionsfähig bleiben. Stundenlang, teilweise sogar tagelang verbleiben die virenbeladenen Partikel in der Raumluft und verteilen sich mit der Lüftung im ganzen Gebäude. Gelangen sie in die Atemwege eines gesunden Menschen, werden sie dort wieder befeuchtet und lösen eine Zweitinfektion aus.

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